Warum man Spanier nicht im Regen stehen lassen darf

1 Chusma-Stern2 Chusma-Sterne3 Chusma-Sterne (Null Stimmen)

Als Bewohner des schönen Mittelmeer-Landes Spanien darf man bei Regen regelmäßig eine interessante Erfahrung machen: Sobald sich der Himmel verdunkelt und die ersten Regentropen ihren Weg zu Erde finden, sind Spaniens Straßen von einem Moment auf den anderen wie ausgestorben.

Die einzigen Menschen, die man dann noch sieht, sitzen in ihren Autos und entgehen so dem Regenschauer. Wo der eine noch mit Logik argumentiert “Ist doch klar, wer will denn schon nass werden?”, halte ich dagegen: Die Gründe, warum Spanier nicht vom Regen erwischt werden wollen, liegen viel tiefer. Und ich habe Recht.

In unserem unglaublich kostspieligen Forschungslabor wollten wir den Gründen dieser Regenphobie auf dem Grund gehen. Nach sieben Monaten intensiven Tests sind wir tatsächlich zu einem, wenn auch überraschenden, Ergebnis gekommen:

Spanier lösen sich bei zu starker Regeneinwirkung einfach auf.

Verschwinden. Fließen weg. Sind nicht mehr da. Etwas resitentere Iberier entwischen diesem fatalen Schicksal, doch zu welchem Preis: Sie überleben zwar, gehen aber ein. Schrumpfen. Werden klein.

So ist es durchaus verständlich, warum der Durchschnittspanier bei Regen in seine Millionen Euro teure Wohnung flüchtet. Er hat auch unser vollstes Verständnis.

Fazit: Wir dürfen die Spanier nicht im Regen stehen lassen. Niemals. Auch nicht in der Krise.

Unser nächstes Forschungsprojekt – Warum Deutsche bei zu langer Sonneneinstrahlung einfach platzen. Bleiben Sie dran.

Weitere Chusma-Texte

Senf abgeben