Kinderwochen bei Chusmania: Steuernummern für Spermien

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Seit Juli 2007 erhalten Deutsche ihre Steuernummer schon im Kleinstkindesalter. Genauer gesagt, so etwa 2 bis 4 Wochen nach ihrer Geburt bekommen bundesdeutsche Säuglinge Post vom Finanzamt.

Dies ist gerade in Zeiten von weltweiten Bankenzusammenbrüchen durchaus zu begrüßen: Das System, das vordergründig Steuertricksereien vermeiden soll, erleichert in erster Linie legale Kinderarbeit. Denn was spricht denn dagegen, in Krisenzeiten Minderjährige zu besonders günstigen Stundenlöhnen zu beschäftigen – besitzt der Nachwuchs doch durch die Reihe eine Steuernummer. Was will der von Aktieneinbrüchen geschundene Unternehmer mehr?

Chusmania.com meint: Steuernummern für Babys ist der Schritt in die richtige Richtung, geht aber längst nicht weit genug. Wir fordern eine Steuerpflicht für Spermien, und zwar schnell. Damit packt der Staat das Übel an der Peniswurzel: Mit einem Schlag hätte Deutschland unzählige Milliarden an Steuerpflichtigen mehr. Und allein das Beamtenheer, das man einstellen müssten, um die Steuerspermien zu verwalten. Stichwort: Vollbeschäftigung.

Mit diesem Argument nimmt man jedem weichgespülten Linkspolitiker den Wind aus den roten Socken Segeln und gibt dem Sozi ordentlich auf den Sack. Aber bitte nicht zu dolle. Ist schließlich bares Geld.

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3 Kommentare zu “Kinderwochen bei Chusmania: Steuernummern für Spermien”

  1. Das ist doch nicht lustig, was Sie da schreiben. Jeden Tag verlieren Menschen ihre Arbeit und Sie machen Witze über Spermien. Vermutlich sind Sie gar Mitglied in der FTP.

  2. Gulp Galp Golp

  3. @SchwedischerSacksuppenSalat: Dieses Blog ist weder für Schweden noch für Suppenkasper, geschweige denn für beides, sondern ein ernst gemeinter Aufschrei gegen soziale Ungerechtigkeit und missbrauchte Gartenzwerge. Ich will Sie hier nie wieder sehen.

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