Jahresvorschau 2013: Kochrezepte für den Krisenherd

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Wer hätte das gedacht: Nach 365 Tagen ist auch dieses tolle Jahr zu Ende. Untergegangen ist außer der Kino-Titanic auch nichts. Und unsere Visionen für 2012 haben sich durchweg bestätigt.

Grund genug unseren treuen Lesern auch den Weg für das kommende Jahr zu weisen. Das wird 2013 passieren:

– 1. Januar: Alle haben Kopfweh. Das letzte Bier auf der Silvesterparty war schlecht. Außerdem tritt das Schornsteinfeger-Handwerksgesetz in Deutschland in Kraft.

– 2. Januar: Kopfweh hält an. Bier war richtig schlecht.

– 3. Januar: Scheiß Kopfweh. Nächstes Mal gibt’s Wein zu
Neujahr.

– 17. August: Kein Kopfweh mehr.

– 22. September: Piraten gewinnen mit absoluter Mehrheit die Bundestagswahl. Da diese Mehrheit für die Piraten aber immer noch nicht zum Regieren reicht, löst sich die Partei auf. Merkel springt ein und erklärt sich bereit “den Job noch 10  bis 20 Jahre” machen zu können.

– 23. September: Wieder heftige Kopfschmerzen

– 31. Dezember: Erstmal ein Bier. Wer trinkt schon Wein?

Krisenherd Spanien: Knüppeldick im Supermarkt

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Heute erst die Hiobsbotschaft von mehr 25% Arbeitslosigkeit in Spanien. Dann wurde der Tag noch schlimmer: Es erwischte uns knüppeldick im Supermarkt.

Wir hatten den Volontär mal wieder zum Bier holen geschickt, als dieser nach einer halben Stunde völlig verstört, bleich und noch trotteliger als sonst zurück kam. Was war geschehen?

Allem Anschein nach war der Volontär seinem Auftrag im Supermarkt pflichtbewusst nachgekommen und hatte einen Einkaufswagen mit unserem Lieblingsbier gefüllt. Als er zum Bezahlen anstand, sah er eine Frau, die mit ihrem leeren Kinderwagen an der Kasse vorbei zum Ausgang strebte.

Da sie aber nicht an der sich nur in eine Richtung öffnenden Absperrung vorbeikam, es aber trotzdem versuchte, wurden zwei Supermarkt-Mitarbeiter auf sie aufmerksam. Als die Mitarbeiter die Frau fragten, die Taschen des Kinderwagens zu öffnen, flippte diese komplett aus, langte dann in die Tasche und schleuderte diverse Konservendosen, die sie hatte mitgehen lassen, auf den Boden.

Irgendwie schaffte sie es den Kinderwagen durch die Absperrung zu zwängen, während sie die Supermarkt-Mitarbeiter anschrie und ihnen drohte, sie anzuzeigen, falls sie sie auch nur anrühren würden. Unser Volontär war zu diesem Zeitpunkt schon völlig eingeschüchtert und wollte nach eigener Aussage “nur noch nach Hause, in die Redaktion”.

Schreiend verließ die Frau mit Kinderwagen den Supermarkt. Als alle schon erleichtert aufatmeten, kam sie knapp eine Minute später wieder zurück. In ihrer Hand: Ein Baseballschläger.

Sie ließ alle Anwesenden wissen, dass es jetzt erst richtig losgehe und fragte, wer denn jetzt die Eier hätte, sich ihr zu nähern. Natürlich hatte keiner die Eier, am allerwenigsten unser Volontär. Die Frau machte angesichts der eierlosen Gesellschaft kehrt und verschwand Richtung Ausgang, natürlich nicht ohne mit ihren Baseballschläger noch ein wenig die Supermarkteinrichtung zu malträtieren.

Und damit haben wir den Salat. Unser Volontär, völlig geschockt, ließ alles stehen und liegen und rannte so schnell es ging in die sichere Redaktion zurück. Die Getränke hatte er in seiner Eile stehen lassen. Und jetzt haben wir kein Bier.

Wie gesagt. Knüppeldick.

 

 

 

Bundesträiner privat: Isch bins, der Jogi

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Quelle: Wikipedia

Es muss gesagt werden, oder wenn und aba, denn einsch is klar: So gehtsch nicht mehr weida.

Genug der Gritig an meiner Person, jetsch schlag ich zurüg. Nicht in der BILD oder sonstigen beklobbten Mäinschtriem-Medien, sondern hier, in diesem feinen Blog.

Ich hab die Schnauze nämlich echt voll: Der Sebbelheintsch aus München, der Uli, mosert schon wieda an mir und meiner Arbeit rum, das sich die Balken biegen. Zuviel Komfort, sagt er, der Uli, gäbe es bei uns, in der Nationalmannschaft.

Das ich nichd lache: Komfort! Der einzige, der Komfort genießt, bin ich. Der Rescht, der Schweini und der Poldi und der Philipp und die ganze Bagasche, die griegen bei mir nur trocken Brot (und Bier, isch ja klar). Komfort! Der soll mal nichd soviel Maß auf dem Oktoberfescht saufen, dieser blauweiße Dummbebbler.

Übrigensch: Wer noch näher an meiner hervorragenden Arbeit dran sein will, der folgt mir einfach auf Twitter.

Demnägscht wieda mehr von mia, isch ja bald wieda Länderschpiel.

Tschüssle,
Euer Jogi (Bundesträiner)

  

Rotkäppchen und der böse Schweinehund

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Ein kleines Mädchen, das von ihrer Mutter in  den dunklen Wald geschickt wird, um der Oma was zu Futtern zu bringen, auf dem Weg eine Runde mit dem Wolf quatscht, der Wolf ihre Oma auffrisst und sich als Oma verkleidet, um dann das Mädchen aufzufressen, undsoweiter undsoweiter. Wer kennt es nicht, das Märchen, vom offensichtlich ziemlich einfach gestrickten Rotkäppchen.

Allein – es begab sich alles komplett anders und völlig anders auch.

Denn das dumme rotbekappte Mädel traf im düsteren Wald keineswegs einen Wolf, sondern machte die nicht weniger unangenehme Begegnung mit einem Schweinehund. Das Ergebnis – Oma gefressen, Rotkäppchen gefressen – bleibt allerdings das Gleiche.

Liebe Leser – Sie können Ihre in Leder gebundene Ausgabe von „Grimms Märchen“ in die Tonne treten (öffentliches Verbrennen ist ja etwas verpönt), denn wir haben den Beweis, dass alles ganz anders und vor allem völlig anders war.

Auch wenn er auf dem Foto vielleicht wie Ihre Oma aussieht, lassen Sie sich nicht täuschen.

Es ist ein Rotkäppchen-Schweinehund.

Jetzt offiziell: Alle bekloppt

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Jetzt ist es offiziell: Alle sind total bekloppt. Nicht, dass das nicht schon vorher festgestanden hätte, aber nun ist es auch von höchster, nämlich von dieser Stelle hier, bestätigt. Nämlich dass alle, ausnahmslos alle, einen an der Klatsche haben.

Hier geht’s zum offiziellen Bekloppten-Kanal. Nur für Bekloppte. Nur für alle.

 

Geweih-Schwein Wallpaper Download

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Das Geweih-Schwein Wallpaper bringt ein Schwein mit Geweih per Download kostenlos auf den PC. Das Geweih-Schwein sieht aus wie ein gemeines Hausschwein, ist aber keins – denn es hat ja ein Geweih. Diese Spezies ist in europäischen Gefilden unbekannt, in Süd- und Mittelamerika hingegen sauen die rosa Geweih-Schweine Tag und Nacht und manchmal auch am Wochenende auf den Straßen der Dörfer herum.

Und bald gibt’s die Sauerei auch auf deinem Desktop. Denn merke: Schwein ist nicht gleich Schwein. Erst recht nicht mit Geweihn. Da bleibt am Ende nur noch der exklusive

Download


Kampf der Musik- und Filmpiraterie

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Megaupload-Mega-Fettsau Kim Schmitz wird der Saft abgedreht, die Pirate Bay-Gründer müssen in den Knast, Google geht gegen YouTube-Downloader vor und straft Download-Webseiten ab. Die Luft für Musik- und Filmpiraten wird dünn.

Nicht dünn genug.

Wir schlagen noch massivere Maßnahmen vor, um dem Content-Klau im World Wide Web Einhalt zu gebieten. Das ist unser 4-Punkte-Plan, mit dem der Piraterie endgültig den Wind aus den Segeln genommen wird:

1. Internet abstellen. Wo kein Internet, da kein Download.

2. Soundkarten verbieten. Wer keine Soundkarte hat, kann keine illegal erworbene Musik hören.

3. Grafikkarten verbieten. Wer keine Grafikkarte hat, kann keine illegal erworbenen Filme sehen.

4. Piratenpartei verbieten. Sind eh alle hässlich.

Bei einer konsequenten Umsetzung dieses 4-Punkte-Plans ist ruck-zuck Schluss mit dem bösen Heruntergelade. Jetzt wird zurückgeloadet.

 

Real Leadership

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Alle reden vom Real Leadership, vom richtigen Führungsstil.

Da geben wir unseren Senf natürlich auch zu. Sonderbeobachter Markus K. hat für unser kleines, aber überaus feines Blog eine grafische Darstellung des Real Leadership (sprich: Liedership) aufgetrieben und uns per Telegramm zukommen lassen. Von diesem Leadership (sprich: Liedership) können sich unsere Politiker mal eine Blaupause machen.

Dieses abstrakte Meisterwerk zeitgenössischer Business-Kunst enthalten wir keinem vor. Auch Ihnen nicht, lieber Leser.

Insel zu verkaufen

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Insel zum Schnäppchenpreis: Justin Time, seines Zeichens Vorzeigejournalist, hat bei seiner Nerven aufreibenden Reise durch Mittelamerika so manchen preisgünstigen Ladenhüter aufgetan.

Als kleinen Vorgeschmack präsentieren wir heute dieses Eiland-Kleinod zum Vorzugspreis von 140.000 $. Zu finden auf dem Lago de Nicaragua bei Granada. Haus leider nicht inklusive. Jetzt zuschlagen, aber nicht zu feste.

Profi

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Unser Außenreporter Justin Time befindet sich gerade auf Recherche in Mittelamerika.

Schon bald wird es hier exklusive Einblicke in seine noch exklusiveren Erkenntnisse geben.

Als Vorgeschmack hat uns Justin schon mal ein Foto zukommen lassen,  das ihn bei seiner harten Arbeit zeigt.

Ganz Profi eben.

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