Gangstergedicht
Die Welt ist schlecht
das ist bekannt
Verbrecher bleiben unerkannt
Viel Leid gibts zu beklagen
Zwei Frauen stehen
dort umher
die Straße, sie ist menschenleer
mit einem Kinderwagen
Da taucht er um die Ecke auf
ein rabenschwarzer Straßenköter
und ohne Zögern geht er
auf die beiden Frauen zu
Er hebt sein Bein
gen Kinderwagen
und flugs, was soll man dazu sagen
markiert er sein Revier im Nu
Dann trabt er
in der Nacht davon
sucht sich das nächste Opfer schon
er lässt sich dahintreiben
Er treibt es wild
und kunterbunt
er ist ein echter Gangster-Hund
und wird es immer bleiben
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Mittwoch, 3. Dezember 2008






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