Twitter-Gedicht

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Ich bin allein
in meinem Zimmer
ich bin allein
eigentlich immer

Ein Vöglein kommt
zu mir herein
Ein Vöglein zwitschert
“Log dich ein”

Das tu ich auch
und twitter gleich
und tauche ein
im Twitter-Teich

Ich schaue tief
in den Bauchnabel
Und sehe nichts
nur Blöd-Gesabel

Da folgt der Hinz
am liebsten Kunz
der Kunz heißt in
Wahrheit Hinz Strunz

Ich klink mich
aus der Twitter-Welt
wo jeder nur sich
selbst gefällt

Nehm einen Schluck
aus der Bierbüchse
Twitter, das ist
Web-Gewichse

Weitere Chusma-Texte

5 Kommentare zu “Twitter-Gedicht”

  1. Anderem Gedicht:

    Ja ich bin Blogger und ich bin gut,
    denn labern liegt mir voll im Blut.

    Ich sag euch, was hier so geht,
    denn ihr kommt eh nicht oder viel zu spät.

    Ich hab ein wahrlich dick Gemächt,
    und ihr macht wirklich alles schlecht.

    Drum texte ich euch total zu,
    und lass euch auch im Traum koi Ruh´.

  2. Liebste(r) Chusma (ich weiß nicht mal, ob du mit oder ohne Hoden bist).
    Danke für dieses Gedicht, das mir in allem aus dem Nabel, äh der Seele schaut.
    Das Versmaß ist sicherlich verbesserungswürdig, aber nichts desto trotz, die epische Wucht des Geschriebenen haut mich einfach aus dem siffigen Sofa.
    Untertänigsten Dank
    Jettlein

  3. Liebe Frau Dr. Jettlein. Mit Hoden. Eindeutig und ohne Zweifel, auch beim zweiten Hinschauen. Versmaß ist ebenfalls astrein. Auch beim zweiten Hingucken. Grüße nach siffiges Sofa. Immer wieder gerne.

  4. Freitagabendgedicht für Twitterer: http://is.gd/uT1BIe

  5. RT @Chusmaniac: Freitagabendgedicht für Twitterer: http://is.gd/uT1BIe

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