Volksweisheiten unter die Leute gebracht: Popp-König

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“Thriller hin und Thriller her, du bist hier und ich nicht mehr.” (Michael Jackson, toter Popp-König über seinen legitimen Nachfolger)

Don Bratwurst in Barcelona: Welcome to Frankfurt Sachsenhausen

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In Barcelona lebende Deutsche führen bekanntlich ein extrem schweres Leben. Teure Brezel, Weißwürste nur aus dem Glas, kein Leberkäs’, und außerdem: Kein Bundesliga-Fernsehen. Keine Bundesliga? Doch, doch. Bundesliga-TV gibt es in Barcelona. Live und in Farbe. Beim Herrn Don Bratwurst. Und nur dort.

Die Bar Don Bratwurst ist keine gewöhnliche Bar. Sie ist das Wohnzimmer von dem Herrn Don Bratwurst. Betritt man dieses, wird man erst einmal von ihm höchst persönlich begrüßt und angewiesen, man solle doch ein wenig fröhlicher dreinschauen, schließlich sei man ja jetzt im Don Bratwurst. Schnell bekommt man ein Bier serviert (0,5er natürlich), auf der Projektorwand läuft die Bundesliga. Auch die Curry-Wurst lässt nicht lange auf sich warten, während man die natürlich komplett deutsch ausgestattete Kneipe betrachtet und sich langsam fragt, ob man in Frankfurt Sachsenhausen gelandet ist. Davon abgesehen, ist die Welt eigentlich ganz in Ordnung.

Bis wieder Herr Don Bratwurst das Feld betritt. Völlig planlos und aus dem Nichts heraus brüllt er einfach so “Tor”. Weil das irgendwie keiner so wirklich lustig findet, greift er auch gerne mal zum Megafon und gibt seinen Gästen ebenso sinnlose Anweisungen, gefolgt von seinem Lachen. Er ist der Einzige, der lacht.

Zur Halbzeit dann wird der Ton der Live-Übertragung heruntergefahren. Herr Don Bratwurst schmeißt die Anlage an, “Böhse Onkelz” schallen durch das Wohnzimmer von dem Herrn Don Bratwurst. Er ist ein Fan der “Böhsen Onkelz” und zeigt das, in dem er lauthals und schräg mitsingt. Er ist der Einzige, der singt.

Frankfurt Sachsenhausen.

Dann ist das Spiel endlich vorbei. Ungefähr eine Minute später stehen wir auf der Straße, wieder in der wirklichen Welt. Und irgendwie sind wir traurig. Denn in Barcelona, da gibt es kein Bundesliga-Fernsehen. Für uns. Nicht mehr.

Volksweisheiten unter die Leute gebracht: Grillmeister

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“It smells guuuuud…! (James B. Barbecue, Grill-Gott)

Wieder Schnee in Barcelona (Beweisfotos!!!)

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Dass der Sommer im schönen Barcelona für dieses Jahr vorbei ist, haben wir schon vor wenigen Tagen hochexklusiv getwittert. Keiner konnte jedoch erwarten, dass der Winter mit einer solchen Wucht zurückkommen würde. Selbst solch abgebrühte und erfahrene Blogger wie uns hat der schwere Wintereinbruch im August kalt erwischt.

Nachdem Anfang März dieses Jahres Schneemassen für ein Riesenchaos in der katalanischen Hauptstadt gesorgt hatten, hält sich die aktuelle Schneekatastrophe allerdings in Grenzen. Das liegt vor allem daran, dass die Barcelonesen viel souveränen mit der Schneesituation umgehen – schließlich sind sie mittlerweile das Winterwetter gewohnt. Das geht sogar soweit, dass die Einwohner entspannt und fröhlich Schneemänner bauen – und sich vom Schneegestöber im eigentlichen Hochsommer nicht aus der Ruhe bringen lassen.

Wie immer haben wir natürlich an unsere treuen Leser gedacht, und das Schneemännerspektakel samt schneebedeckter Tannenbäume auf den Straßen Barcelonas auf Fotos festgehalten.

Warum man Spanier nicht im Regen stehen lassen darf

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Als Bewohner des schönen Mittelmeer-Landes Spanien darf man bei Regen regelmäßig eine interessante Erfahrung machen: Sobald sich der Himmel verdunkelt und die ersten Regentropen ihren Weg zu Erde finden, sind Spaniens Straßen von einem Moment auf den anderen wie ausgestorben.

Die einzigen Menschen, die man dann noch sieht, sitzen in ihren Autos und entgehen so dem Regenschauer. Wo der eine noch mit Logik argumentiert “Ist doch klar, wer will denn schon nass werden?”, halte ich dagegen: Die Gründe, warum Spanier nicht vom Regen erwischt werden wollen, liegen viel tiefer. Und ich habe Recht.

In unserem unglaublich kostspieligen Forschungslabor wollten wir den Gründen dieser Regenphobie auf dem Grund gehen. Nach sieben Monaten intensiven Tests sind wir tatsächlich zu einem, wenn auch überraschenden, Ergebnis gekommen:

Spanier lösen sich bei zu starker Regeneinwirkung einfach auf.

Verschwinden. Fließen weg. Sind nicht mehr da. Etwas resitentere Iberier entwischen diesem fatalen Schicksal, doch zu welchem Preis: Sie überleben zwar, gehen aber ein. Schrumpfen. Werden klein.

So ist es durchaus verständlich, warum der Durchschnittspanier bei Regen in seine Millionen teure Wohnung flüchtet. Er hat auch unser vollstes Verständnis.

Fazit: Wir dürfen die Spanier nicht im Regen stehen lassen. Niemals. Auch nicht in der Krise.

Unser nächstes Forschungsprojekt – Warum Deutsche bei zu langer Sonneneinstrahlung einfach platzen. Bleiben Sie dran.

Einfach mal Fresse halten: “Comment too bescheuert to publish”-Plugin

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Darauf haben wir (und natürlich Sie!) gewartet: Chusmania.com revolutioniert zum 746. Mal das Internet und stellt heute ein neues Plugin für die Blog-Software WordPress vor: Das “Comment too bescheuert to publish”-Plugin.

Einfach installiert und aktiviert wie jedes herkömmliche Plugin, fegt das “Comment too bescheuert to publish”-Plugin jeden bescheuerten Kommentar aus dem Blog. Wer jetzt meint, es handele sich um einen Spamfilter à la Akismet, dem belehren wir gerne eines anderen: Das “Comment too bescheuert to publish”-Plugin feuert jeden bekloppten Kommentar aus der Datenbank, sofort und ohne Kompromisse. Also jeden Kommentar.

Doch das “Comment too bescheuert to publish”-Plugin hört nicht beim eigenen Blog auf. Wie ein gutartiges Virus frisst sich das kleine Plugin durchs Netz und verschlingt jeden unnötigen Kommentar im Internet. Ergo:  jeden Kommentar.

Endlich wieder troll-freies Surfen, einfach mal Fresse halten.

Aber der User generated content, was ist denn mit dem? Tja, der User generated content. Der darf sich von heute an als gefickt betrachten. Wenn nur genug Menschen das Plugin installieren, wird beispielsweise auch Twitter bald ausgelöscht sein.

“Comment too bescheuert to publish”-Plugin installieren. Ruhe haben. Mehr dazu in unserem Video.

3000 Tweets für die Ewigkeit

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2000 Tweets für die Ewigkeit

1000 Tweets für die Ewigkeit

Die spanische Hochzeitseinladung

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Es ist nur ein weißer, länglicher Briefumschlag, den ich in den Händen halte. Nur ein Stück bedrucktes Papier. Doch es treibt mir den Schweiß auf die Stirn, und nein, es liegt nicht an den 35 Grad Celsius Außentemperatur. In dem Moment, in dem ich den Brief berühre und meine Augen hastig den Absender überfliegen, wird mir klar, dass es sich um eine Einladung handelt.

‘Na und’, mag der naive Geist jetzt sagen, ‘Einladungen sind doch was Schönes’.

Sie sind es nicht. Einladungen sind der blanke Horror. Zumindest wenn man in Spanien lebt und es sich um eine Hochzeitseinladung handelt. Wie sonst lässt sich erklären, dass man von extrem entfernten Bekannten plötzlich eine Einladung zu deren Vermählungszeremonie im Briefkasten liegen hat. Woher, verdammt, hatten die überhaupt meine Adresse?

Wer zur einen spanischen Hochzeit geht, der bringt nicht gute Laune mit. Essentiell ist der Umschlag. Der muss weder weiß noch länglich sein, sondern vor allem voll. Um genau zu sein, 100 Euro pro Nase sind das unterste Limit. Wer von Mutter Natur vernachlässigt wurde oder aus Prinzip solo ist, der legt einfach noch einen Fuffi drauf. Solo-Sein gehört sich schließlich auch nicht.

Geschenke sind nicht erwünscht, Kohle muss auf den Tisch und zwar möglich viel. Wer Bedenken hat, einen Haufen Bargeld in (weißen, länglichen) Umschlägen mit sich rumzuschleppen, auch dem wird unbürokratisch geholfen: Die Kontonummer des Brautpaars befindet sich gut lesbar auf der Rückseite der Einladung. Bitte im Vorfeld überweisen und Quittung mitbringen, sonst gibts bei der Hochzeit kein Menü (und Bier mal sowieso nicht).

Es ist ja nicht das Geld. Geld ist bekanntlich nur eine Idee. Es ist die Kosten – Nutzen – Rechnung, die mir beim Berühren des Umschlags den Schweiß auf die oben genannte Stirn treibt. 100 Euro für einen Abend mit einer Bande von Leuten, die aus Sicht meiner kleinen, feinen Welt genausogut nicht existieren könnten? 100 Euro – wie kann ich jemals nur soviel Bier saufen? 100 Euro für eine Hochzeit?

Da kann ich nur sagen: ‘Fuck you’. Oder wie der Spanier sagt: ‘Nunca máis’. Und zwar völlig gratis.

E=mc²=chusmania.com

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Wir bei chusmania.com neigen bekanntermaßen zu großer Bescheidenheit. Unsere Leser lieben uns völlig zu Recht dafür, dass wir nicht ständig unsere erwiesenermaßen bedeutenden journalistischen Heldentaten mit lauter Stimme herausposaunen, sondern auch in Zeiten des Geschwätzigkeit des Web-2.0 die leisen Zwischentöne wahren. Wie jeder weiß, mit extrem viel Erfolg.

Doch manchmal kommen solche Momente, in denen selbst wir unsere natürlichen Tugenden vergessen müssen, um uns selbst auf die breiten Schultern zu klopfen. Denn der ansonsten stinkfaule und unnütze Volontär hat während er nach Gartenzwergpornos im Internet suchte in den Tiefen des Internets ein Foto entdeckt, das die gesamte Redaktion vor Stolz ein wenig erröten lässt. Im Grunde hätten wir diese Bestätigung von ganz oben gar nicht gebraucht, wollen sie selbstverständlich aber auch niemanden vorenthalten. Sehen Sie selbst.


Volksweisheiten unter die Leute gebracht: Dope

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“Ohne Rauch gehts auch. Ist aber lange nicht so lustig. Haha.” (Spanischer Fernsehreporter und Rauchexperte aus Valencia)